Individuelle Gesundheitsleistungen („Igel“ – Leistungen)

Individuelle Gesundheitsleistungen („Igel“ – Leistungen)Viele Untersuchungen und Behandlungen sind keine Leistungen der gesetzlichen und zum Teil auch privaten Krankenversicherungen. Die von uns angebotenen Selbstzahlerleistungen sind alle anerkannte Methoden, die auch vom Deutschen HNO-Berufsverband und dem HNO-Net NRW empfohlen werden. Oft handelt es sich dabei um Behandlungen, die früher von den Krankenkassen erstatten worden sind, wie zum Beispiel die Infusionstherapie beim Hörsturz.


Infusionstherapien bei Hörsturz und akutem Tinnitus

Wir bieten Ihnen folgende Therapiemöglichkeiten an:

  • rheologische Infusionstherapie in Kombination mit Sauerstoffbehandlungen
  • oral rheologische Therapie mit Tabletten (auch auf pflanzlicher Basis)
  • Kortisonstoßtherapie (i.v. oder oral)
  • Kooperation mit Druckkammern zur hyperbaren Sauerstofftherapie.

Krebsvorsorge im HNO-Bereich

Jährliche Vorsorge und Früherkennung ist für Risikopatienten wichtig.

Der Kehlkopf ist das Organ, welches Luft- und Speisewege trennt. Darüber hinaus wird mit seiner Hilfe die menschliche Stimme gebildet. Das Risiko an Kehlkopfkrebs zu erkranken steigt stetig. Die Personengruppen der erkrankten Betroffenen hat sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten verdoppelt und die Patienten werden immer jünger. Inzwischen ist ein Großteil der Betroffenen zwischen 35 und 60 Jahren. Waren früher in erster Linie Männer betroffen, so erkranken heute zunehmend auch Frauen an Kehlkopfkrebs. Kehlkopfkrebs verursacht - wie so viele Krebsarten - im Frühstadium keine Beschwerden und wird deswegen oft zu spät erkannt. Je früher Kehlkopfkrebs bzw. seine Vorstufen behandelt werden, desto höher sind die Heilungschancen bzw. die Chance, dass der Krebs sich gar nicht erst entwickelt.

Erste Anzeichen für die Entwicklung eines Kehlkopfkrebses sind:

  • Räusperzwang
  • Stimmveränderung
  • anhaltende Heiserkeit
  • Fremdkörpergefühl im Hals

Aber nicht immer ist diese Krebserkrankung mit einer auffälligen Symptomatik verbunden.

Endoskopie

In unserer HNO-Praxis führen wir zur Vorsorge von Kehlkopfkrebs eine gezielte Untersuchung des Kehlkopfes mittels Endoskopie über die Nase und den Nasenrachenraum (flexibles, dünnes Endoskop) durch. Mit dieser schmerzfreien optischen Untersuchung des Kehlkopfes können wir schon eine Frühphase des Kehlkopfkrebses und sogar schon vorher Veränderungen erkennen, welche zur Entwicklung von Kehlkopfkrebs führen können. Durch diese ausführliche Untersuchung können nicht nur der Kehlkopfkrebs, sondern auch andere, der normalen Sicht nur schwer zugänglichen Erkrankungen und Veränderungen im Kopf-Hals-Bereich erkannt werden. Ein bisher unentdeckter Tumor kann so in Abhängigkeit von der Art, Lage und Größe behandelt werden.
Risikopatienten sollten sich daher regelmäßig in unserer Praxis untersuchen lassen. Eine jährliche Kontrolle ist ratsam.

Raucherentwöhnung mit dem e-Quit-Programm

Es handelt sich um ein interaktives, medizinisches Nichtraucherprogamm, das von HNO-Ärzten entwickelt worden ist. Unter www.e-quit.de wird das Programm erklärt und kann auch direkt begonnen werden.


HNO-Tauchsportuntersuchung

Vor jedem Tauchurlaub sollte eine HNO-ärztliche Untersuchung zur Tauchtauglichkeit durchgeführt werden, da ansonsten die Gefahr besteht, dass erstens gar nicht getaucht werden darf (viele Tauchschulen verlangen ein HNO-ärztliches Attest) oder die Gefahr besteht, dass bei ungenügendem Druckausgleich es zu Schäden am Mittel- oder sogar Innenohr kommen kann, wobei es – neben Schmerzen - zu vorübergehenden oder bleibenden Hörstörungen oder Schwindel kommen kann.


Stechen von Ohrlöchern und Piercings

Wir stechen medizinische Ohrlochstecker herkömmlich in die Ohrläppchen und im Bereich der gesamten Ohrmuschel und der Nase als Piercings.


Vitamin-Aufbaukuren

Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C sind wie auch Infusionen mit B-Vitaminen und Folsäure

Ein erhöhter Bedarf tritt zum Beispiel auf:

  • bei Infektanfälligkeit
  • bei Nikotin- und Alkoholgenuss
  • bei Stress
  • bei Erschöpfungszuständen
  • während und nach schweren Erkrankungen

Zu einer verminderten Zufuhr an Vitaminen kommt es vor allem:

  • im Alter
  • bei Diäten
  • bei Mangelernährung
  • bei Arzneimitteln, die die Aufnahme der Vitamine im Darm behindern

Gerade bei älteren Menschen besteht ein Zusammenhang zwischen dem Vitamin-B-Stoffwechsel und unspezifischen Befindlichkeitsstörungen wie Schwäche, Appetit- und Antriebslosigkeit sowie verminderter geistiger Leistung. Daneben haben sich Vitamin-Aufbau-Kuren als Begleittherapie bei etlichen Krankheiten bewährt.
Infusionen gleichen diese Defizite gezielt aus. Verabreicht werden wertvolle B-Vitamine (z. B. Vitamin B12) und Folsäure.
Folsäure ist wichtig für die Zellteilung, damit also für Regeneration, Wachstum und Wundheilung. Vitamin B12 sorgt dafür, dass sich die roten Blutkörperchen rasch entwickeln und gewährleistet somit eine bessere Sauerstoffversorgung des Körpers.

Die Vitamin-C Hochdosis-Therapie

Durch seine hervorragenden Eigenschaften als Immunstimulanz hat Vitamin-C seine Bedeutung bei bakteriellen und viralen Infekten als auch in der Tumorbegleittherapie und Rheumatologie gefunden. Vitamin-C ist der wichtigste Radikalfänger im Blut.

Bei folgenden Erkrankungen treten vermehrt freie Radikale auf:

  • Stress
  • Erschöpfungssyndrom
  • Postoperativen Mangelerscheinungen
  • Nikotinabusus u.a.

Durch die Infusionstherapie ist Vitamin C in allen Körperzellen sofort bioverfügbar, hat einen hohen Wirkspiegel in allen Geweben und führt somit zu einer raschen Verbesserung des Allgemeinzustandes.
Als Dosierung empfiehlt sich eine Therapie 1-2 x wöchentlich als ambulante Maßnahme.
Bei akuten Virusinfektionen genügen oft 2-3 Infusionen, um eine deutliche Verkürzung der Krankheitsdauer und eine schnelle Gesundung zu erzielen.


Eigenblutbehandlung

Heilkraft aus dem eigenen Körper

Die Eigenblutbehandlung ist eine Methode der Naturheilkunde und fast so alt wie die Medizin selbst: Schon im 15. Jahrhundert vor Christus wurde sie in Ägypten zur Heilung angewandt, und auch in der chinesischen Medizin finden sich sehr früh Hinweise auf die Anwendung von Blut zu Heilzwecken.
Die moderne Eigenblutbehandlung ist ein fester Bestandteil in der Naturheilkunde. Das Eigenblut wird je nach Indikation „pur“ oder angereichert an den Patienten zurückgegeben.

Wirkungsweise

Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine Reiztherapie zur Steigerung der Selbstheilungskräfte. Der Körper (Stoffwechsel, Nervensystem) wird mit sich selbst „konfrontiert“.
Folge: Die natürlichen Selbstheilungskräfte werden angeregt, die Selbstregulation wird verbessert und die Abwehrlage angehoben. Kurzum: Der Körper wird anpassungsfähiger.
Bei Allergien wirkt die Eigenbluttherapie umstimmend (modulierend) auf die körpereigene Abwehr.

Therapie-Effekte der Eigenblutbehandlung

Die Eigenbluttherapie wird zur Aktivierung der Abwehrkräfte und Förderung der Selbstheilungskräfte eingesetzt. Sie wird wegen ihrer guten Verträglichkeit und Wirkung bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Chronische Infekte
  • Infektanfälligkeit
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Allergien
  • Chronische Erkrankungen wie Schuppenflechte, Akne, Nesselsucht, Ekzemkrankheiten und chronischer Juckreiz
  • Hautinfektionen wie Furunkulose

Ablauf

Dem Patienten wird Blut aus der Vene entnommen. Dieses wird dann mit einer Ampulle Echinacea vermischt und in die Gesäßmuskulatur gespritzt. Das injizierte Eigenblut trägt Informationen, die dem Körper an einem „unerwarteten“ Ort präsentiert werden und dort Immunreaktionen auslösen, die das gesamte Abwehrsystem stimulieren. Die gesteigerte Abwehr führt zur Heilung der krankhaften Prozesse.
Das Echinacea hat zusätzlich einen immunstimulierenden Effekt, der wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte. Wir machen die Behandlung zweimal pro Woche während fünf Wochen.


Ästhetische Medizin

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